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Projekte

efimero - (span: vergänglich) dieses Projekt befasst sich dass sich mit dem Thema Begrenzungen. Genau wie die Existenz eines menschlichen Körpers begrenzt ist, gelangt auch der Geist an seine Grenzen, versucht er die physische Unbeständigkeit und Zerbrechlichkeit des Lebens zu fassen. Es umfasst mehrere Installationen, Objekte, Zeichnungen und Studien, die aufeinander aufbauen und/oder auseinander resultieren.

IminusI ist ein Experiment mit Fotokopien in schwarz/weiß, die auf eine Mischtechnik aus Farbpigmenten, Sand und Tinte aufgebracht wurden. Die Mischtechnik entsteht aus einem kontemplativen und spontanen Moment heraus. Die Fotokopie, hingegen ist ein kontrolliertes, von der Perspektive dominiertes Bildsystem. Bei diesem Projekt interessierte mich besonders der starke Kontrast zwischen beiden Produktionsmethoden, sowie deren ästhetische und formale Wechselwirkung untereinander. Die beiden Bildebenen beschreiben Spannungsverhältnisse zwischen Spontanität und Kontrolle, Intimität und Öffentlichkeit sowie Rückzug und Progress.

Hybride Heimat. Heimat – ein hybrider Raum.


In der heutigen Gegenwart ist die Auseinandersetzung mit der Realität ein hoch komplexer und komplizierter Diskurs. Ich finde es bedenklich, wie die technisch-medialen Möglichkeiten und die geo-politischen Ereignisse eine radikale Aufspaltung persönlicher und sozialer Orientierungsprozesse provozieren und zu einer tiefgründigen Zersetzung gesellschaftlicher Wertebildungsstrategien führen.

Vertrautheit, Geborgenheit und Identifikation stellen nach wie vor wichtige gesellschaftliche Bedürfnisse dar, die Angst vor Abschied und Verlassenheit, Orientierungslosigkeit und Schnelligkeit, Verlorenheit in Zeiten von Vertreibung, Verfolgung und Zweifel an der eigenen Identität allerdings prägen verstärkt den gesellschaftlichen Alltag. Die Frage danach – Was ist Heimat? – erscheint mir in diesem Kontext fast schon wie eine Forderung.


Im Rahmen dieses Projekts frage ich mich, ob das Verständnis von Heimat zunehmend zur allgemeinen Form ohne wirklichen Inhalt und Heimat damit mehr und mehr hybrid wird. Mit diesem Projekt sollen Strategien erarbeitet werden, die wachsenden Differenzen zwischen immateriellen Ideen und angewandter Praxis zu visualisieren und die Möglichkeit einer Verschmelzung beider Pole zu einem sinngebenden Verständnis von Heimat zu diskutieren.


Reale Orte spielen für mich eine wesentliche Rolle zur Entwicklung eines Analyseansatzes. Ich befasse mich bei meinen Studien unter Anderem mit Alltagssituationen, mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs sowie mit alltäglichen und ritualisierten Handlungen. Ihnen liegen bestimmte, meist aber unbewusste Entscheidungsprozesse zugrunde, die oft konkreten und durchaus bewussten Wertevorstellungen davon, wie Realität, Identität und auch Heimat sein sollten, widersprechen. Diese Widersprüche sind es, die auf formaler Ebene die Grundlage meiner bisherigen Untersuchungen darstellen.